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Warum das Hirn nicht vergisst, aber Sie sich nicht erinnern

Weil Lernen zwar schwer ist, Vergessen aber noch viel schwerer.
Verlernen, Umlernen oder Extinktionslernen
– das alles gehört zu dem, was allgemein mit Vergessen gemeint ist und damit zu unserem Forschungsthema.

Diffusionsgewichtete Bildgebung eines Gehirns, eine Technik hier aus dem Teilprojekt A03.

Das Wichtigste auf einen Klick

Der SFB 1280

untersucht das Extinktionslernen

Wir sind in der Lage zu lernen, dass einmal erlernte Informationen nicht mehr gültig sind, und sprechen nicht mehr auf sie an. Haben wir die alten Informationen vergessen? Nein, haben wir nicht. Stattdessen bilden die alten und die neuen Informationen nun zwei unterschiedliche Erinnerungen. Dieser Vorgang wird als Extinktionslernen bezeichnet und beinhaltet einen neuen Lernprozess, der sich vom ursprünglichen Lernereignis unterscheidet und weitaus komplexer ist. „Verlernte“ Reaktionen verschwinden nicht einfach, sondern können unter verschiedenen Bedingungen wiederkehren – und sich dadurch möglicherweise zu invasiven Komponenten psychopathologischer Zustände entwickeln. Trotz ihrer Relevanz sind die verhaltensbezogenen, neuronalen und klinischen Aspekte der Extinktion bislang längst nicht vollständig verstanden. Aus diesem Grund haben wir den SFB 1280 ins Leben gerufen.

Die Fokusgruppen zu Lerndynamik und Bildgebung werden Daten aus den SFB-Projekten für übergeordnete Analysen integrieren. Aber sie bringen auch modernste Methoden der Datenakquise und Datenanalyse in die Projekte ein. Die Forschung unseres SFB 1280 geht konzeptuell von einem Satz zentraler Hypothesen zu den Mechanismen des Extinktionslernens aus. Jedes Teilprojekt testet mehrere dieser Hypothesen. Mit dieser Strategie wollen sie die gemeinsamen und distinkten Mechanismen des Extinktionslernens in unterschiedlichen Systemen und Organismen analysieren. Denn die Teilprojekte des Verbunds sind davon überzeugt, dass dies den vielversprechendsten Ansatz darstellt, um translationale Erkenntnisse zwischen Grundlagenforschung und klinischen wie sozialen Wissenschaften herzustellen.

Ein SFB bietet die einzigartige Möglichkeit, ein Forschungsfeld in der Tiefe zu verankern und mit all seinen relevanten Komponenten zu untersuchen.

In der für die ersten vier Jahre geplanten Zusammensetzung können die behavioralen, klinischen und neurobiologischen Grundlagen des Extinktionslernens exzellent untersucht werden. Die Perspektive für die vollen 12 Jahre Förderung sieht die Weiterentwicklung bzw. Addition von vier weiteren Komponenten vor:

Die erste Komponente ist die theoretische Neurowissenschaft. Die Anzahl theoretisch-neurowissenschaftlicher Projekte wird sich wahrscheinlich nur gering vergrößern, obwohl ihre Relevanz für die Zeitspanne von 12 Jahre disproportional wachsen soll. Ein Mechanismus hierfür ist die Fokusgruppe F01, die von Anfang an die Analyse der Einzel-trial-Dynamik und data mining-Ansätze innerhalb des SFB 1280 erweitern soll.

Die zweite Entwicklungslinie sind die (epi)genetischen Komponenten des Extinktionslernens. Hier werden wir im SFB 1280 ab einer zweiten Förderperiode Tiermodelle inkorporieren, die die Analyse von Histon- und DNS-Modifikationen ermöglichen und das Extinktionslernen charakterisieren. Ferner ist geplant bei Versuchspersonen DNS-Methylierungsmuster zu identifizieren, die einen Teil der interindividuellen Varianz der strukturellen Konnektivität, des resting state fMRI bzw. der Anfälligkeit für Angsterkrankungen erklären können.

Die dritte Säule der langfristigen Planung sind Längsschnittuntersuchungen, mit denen die ontogenetische Entwicklung des Extinktionslernen unter entwicklungspsychologischen, neurowissenschaftlichen, klinischen und pädagogischen Perspektiven erforscht werden sollen. Hierfür wollen sie Querschnittstudien verschiedener Alterskohorten mit längsschnittlichen Ansätzen über 12 Jahre kombinieren.

Viertens beabsichtigen wir im SFB 1280 uns gemeinsam mit dem lokalen neurowissenschaftlichen Konsortien und Strukturen der UA Ruhr zu einem international sichtbaren Zentrum für die Neurowissenschaft des Lernens zu entwickeln. Der Sonderforschungsbereich 1280 ist ein entscheidender Schritt in diesem langfristigen Plan, der perfekt zu den komplementären neurowissenschaftlichen und kognitiven Stärken der großen Forschungsuniversitäten des Ruhrgebiets passt.

      Ein Sonderforschungsbereich ist ein organisierter Forschungsverbund,

den die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) mit ihren Mitteln von Bund und Ländern finanziert. Im SFB 1280 „Extinktionslernen“ schließen sich Psychologen, Mediziner, Neuroinformatikern und Biologen im Ruhrgebiet und an der Universität Marburg zusammen. Als ein Konsortium aus 19 Wissenschaftsteams haben wir uns das Ziel gesetzt, ein neues, umfassendes Verständnis des Extinktionslernens zu erarbeiten. Innerhalb des Ruhrgebiets sind die Bedingungen besonders günstig. Die Labore liegen immer nur wenige Schritte oder Kilometer voneinander entfernt. Doch umso verschiedener sind die unterschiedlichen Richtungen, aus denen das Rätsel des Extinktionslernens angegangen wird: Im SFB 1280 arbeiten wir mit Menschen und Ratten, oder auch Tauben und Robotern. Das Lernverhalten wird in seinen neuralen, immunologischen, genetischen, klinischen und lerntheoretischen Aspekten untersucht. Die Ergebnisse werden untereinander kritisch diskutiert und von den zwei Fokusgruppen umklammert.

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New Year, New Me: The Facts

As the calendar turns to a new year, millions of people around the world commit to New Year’s resolutions, making promises to use the new year as a fresh beginning and an opportunity for transformation. In 2024, almost three-quarters of the British population set themselves New Year’s resolutions — that’s around 40 million people (or the entire population of Canada). This tradition was particularly strong among younger generations, with 96% of Generation Z (aged 18-27) planning resolutions, compared to just 35% of the Silent Generation (aged 79+).

Most common new years resolutions:

  1. Saving more money (52%)
  2. Eat healthier (50%)
  3. Exercise more (48%)
  4. Lose weight (37%)
  5. Spend more time with family/friends (35%)

How long do most resolutions normally last before being broken?

  • Data from America (2016) shows that 75% of individuals maintain their resolutions through the first week. 
  • 64% of individuals maintain their resolutions through the first month. 
  • 46% of individuals in America keep their resolutions past the 6-month mark.

What makes resolutions stick?

Oscarsson et al. (2020) conducted research into what makes New Year’s resolutions stick. Biggest success rates depended on how people phrased their goals. Participants who set approach-oriented goals (trying to move toward or maintain a desirable outcome or state) than those with avoidance-oriented goals (trying to move toward or maintain a desirable outcome or state) were significantly more successful (58.9% vs. 47.1%) at sticking to their goals.

The study also investigates the effects of outside support. These participants received monthly follow-ups and emails with information and exercises for coping with hurdles when striving toward personal goals, and were also encouraged to set goals using the SMART technique and to set interim goals. The group that received some support was exclusively and significantly more successful compared to the groups who received a lot of support or no support at all. 

Additionally, you might feel more successful if you set goals that are measurable in numbers. While success for a person striving to quit smoking or lose weight could easily be measured in the number of cigarettes smoked or body mass index, the success for a person striving to „take better care of themselves“ could be highly subjective and possibly impossible to measure.

So as we enter 2026, let’s remember to work with our brain’s natural learning system: Frame your goals positively, break them into manageable steps, and celebrate small wins along the way.