Prof. Dr. Harald H. Quick (Projektleiter A05, F02) forscht an neuen Methoden und technischen Lösungen für die Ultrahochfeld-MRT (UHF-MRT) und entwickelt insbesondere neue Hardware und Hochfrequenzspulen für die 7-Tesla-Magnetresonanztomographie. Mit diesen Entwicklungen konnte das Anwendungsspektrum der 7-Tesla-MRT am Erwin L. Hahn Institute erweitert werden, sodass heute auch Körperregionen untersucht werden können, die bislang nicht im Fokus der UHF-MRT standen.
Ein besonderer Meilenstein seiner Laufbahn war die Mitarbeit an der Entwicklung des weltweit ersten integrierten PET/MR-Hybridsystems, das für den klinischen Einsatz zugelassen wurde. Für die kommenden Jahre erwartet Quick, dass UHF-MRT-Systeme durch neue Mehrkanal-Hochfrequenzspulen zunehmend an klinische MRT-Systeme heranrücken und insbesondere dort Vorteile bieten, wo hohe räumliche Auflösung und ein exzellenter Weichteilkontrast gefragt sind.
Als Geschäftsführer des Erwin L. Hahn Institute verbindet Quick technische Entwicklung mit der Anwendung von UHF-MRT in der medizinischen Forschung. Dabei arbeitet er eng mit anderen Forschenden und unter anderem mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum zusammen, um die Möglichkeiten der 7-Tesla-MRT weiter auszubauen.
