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Chancengleichheit

Streetart@Barbara
Graduieren in der IGSN.

zwischen den Geschlechtern

ist eine Selbstverständlichkeit

Leider noch nicht überall,

die Wissenschaft muss bedauern, wie wenig Frauen den Karrieresprung von der Postdoktorandin zur Professorin wagen sondern der Forschung verloren gehen. Der SFB 1280 unterstützt seine Wissenschaftlerinnen strukturell und – ganz wichtig – individuell. Dabei kann der Verbund auf ein Maßnahmennetzwerk der beteiligten Universitäten und Förderer aufbauen.

Die Gleichstellungsarbeit des SFB 1280 hat sich das Ziel gesetzt, die Ungerechtigkeiten im Laboralltag strukturell anzugehen und wirkt über das Gleichstellungsgremiun aus der Ebene der Betroffenen ein. Das ihnen zuarbeitende Koordinationsbüro des SFB 1280 monitored und protegiert in seiner Schnittstellenfunktion die Gleichstellungsfrage im Verbund. Gemeinsam reflektieren diese Stellen die Ressourcenverteilungen und mögliche Befangenheiten im Forschungsalltag.

Eine erfolgreiche Gleichstellungsstrategie führt zu einem erheblichen Mehrwert: Gleichstellung wirkt sich auf die Qualität der Forschung aus, da Talente aus einer größeren Grundgesamtheit geschöpft werden können​

Mentoring für Frauen in der Wissenschaft

Das mentoring³ der Research Academy Ruhr richtet sich speziell an Doktorandinnen, Postdoktorandinnen und Habilitandinnen. Zwei Jahre werden sie von einem gestandenen Wissenschaftler in informellen Treffen betreut und in der Gruppe gecoacht. Die Coaches beraten die Teilnehmerinnen bei der Karriereplanung und vermitteln ihr Wissen über Strukturen und Spielregeln im Wissenschaftsbetrieb. Zusätzlich gehören zu diesem Programm Seminare zum Erwerb von Schlüsselkompetenzen und zu karrierespezifischen Inhalten. Die aktive Vernetzung mit Wissenschaftlerinnen aus der Ruhrregion stellt ein weiteres wesentliches Programmziel dar.

WomenTor der RUB ist ein Mentoringprogramm von Frauen für Frauen und richtet sich an Juniorprofessorinnen. Es berücksichtig die besondere Situation, die erste Stelle als Hochschullehrerin innezuhaben und gleichzeitig in der Qualifikationsphase zu sein. Mit einer erfahrenen Professorin einer anderen Fakultät als Mentorin, können individuelle Themen reflektiert und die Vernetzung zwischen neuen und etablierten Professorinnen gefördert werden. Kamingespräche fördern Vernetzung und Austausch der Juniorprofessorinnen untereinander.

Das Mentoringprogramm mINKLUSIV der RUB richtet sich speziell an Nachwuchswissenschaftlerinnen mit Beeinträchtigungen. Ziel ist das Erschaffen eines Settings, das den Wissenschaftlerinnen mit Beeinträchtigung gleichwertige und gleichberechtigte Teilhabe an Forschung und Lehre ermöglicht.

MARA – die Marburg University Research Academy an der Philipps-Universität Marburg zielt darauf ab, Doktorandinnen und Postdocs bei der Entwicklung individueller Karrierestrategien und Entscheidungsfindung über Berufswege nach der Promotion zu unterstützen. Praxisnahe Einblicke in außeruniversitäre Arbeitsfelder ermöglichen eine bessere Orientierung zu den vielfältigen Karriereoptionen, z. B. in Wirtschaft, Forschung und Wissenschaftsmanagement.

Das Leibniz-Mentoring-Programm richtet sich an Wissenschaftlerinnen des IfADo nach ihrer Promotion, die eine Professur oder Führungsposition anstreben. Es ruht auf den drei Säulen Weiterbildung, Netzwerken und Prozessbegleitung und unterstützt die Wissenschaftlerinnen darin, ihre Karrieren zielgerichtet zu steuern, fachspezifische Netzwerke auszubauen und Leitungsaufgaben selbstbewusst zu übernehmen.

Forschungsorientierte Gleichstellungsstandards

Die DFG als Förderer des SFB 1280 hat mit den „forschungsorientierten Gleichstellungsstandards“ eine Blaupause geschaffen, wie das Ungleichgewicht zwischen Frauen und Männern in Führungspositionen der Wissenschaft strategisch abgebaut werden kann. Diesen Prinzipien haben sich die am SFB 1280 beteiligten Universitäten verpflichtet. Gleichzeitig stattet die DFG den SFB mit Finanzmittel aus, um handfeste Lösungen auf persönlicher Ebene zu realisieren.

Mit diesen Mitteln finanziert der SFB 1280 beispielsweise die Teilnahme an Seminaren, Coachings und Netzwerkveranstaltungen. Unterstützt von den Universitäten und gemeinsam im Verbund mit anderen Forschungseinheiten kann den Jungwissenschaftlerinnen ein vielfältiges Angebot angeboten werden, während zugleich durch die gemeinsame Organisation der grundlegenden Maßnahmen wichtiger Raum für individuelle Anfragen im SFB 1280 bewahrt wird.

„Chancengleichheit und Karriereentwicklung“ ist eine Weiterbildungsreihe der RUB im Zusammenschluss mit Forschungsverbünden. Das Karriereprogram zielt neben der Stärkung von Nachwuchswissenschaftlerinnen durch Fortbildung ganz deutlich auf eine Gendersensibilisierung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Es steht deswegen in vielen Kursen allen Geschlechtern offen. Durch die Beteiligung des SFB 1280 können bedarfsorientiert Workshops für die Wünsche und Bedürfnisse seiner Young Scientists angeboten werden. Themenvorschläge der eigenen Mitarbeiterinnen sind stets willkommen! >>

Zum Nachlesen: Die Gleichstellungsstandards der DFG aus dem Jahr 2017 >>

Young Scientists der Extinktionsgruppe beim selbst initiierten „Gender Day“ mit Michelle Craske

New Year, New Me: The Facts

As the calendar turns to a new year, millions of people around the world commit to New Year’s resolutions, making promises to use the new year as a fresh beginning and an opportunity for transformation. In 2024, almost three-quarters of the British population set themselves New Year’s resolutions — that’s around 40 million people (or the entire population of Canada). This tradition was particularly strong among younger generations, with 96% of Generation Z (aged 18-27) planning resolutions, compared to just 35% of the Silent Generation (aged 79+).

Most common new years resolutions:

  1. Saving more money (52%)
  2. Eat healthier (50%)
  3. Exercise more (48%)
  4. Lose weight (37%)
  5. Spend more time with family/friends (35%)

How long do most resolutions normally last before being broken?

  • Data from America (2016) shows that 75% of individuals maintain their resolutions through the first week. 
  • 64% of individuals maintain their resolutions through the first month. 
  • 46% of individuals in America keep their resolutions past the 6-month mark.

What makes resolutions stick?

Oscarsson et al. (2020) conducted research into what makes New Year’s resolutions stick. Biggest success rates depended on how people phrased their goals. Participants who set approach-oriented goals (trying to move toward or maintain a desirable outcome or state) than those with avoidance-oriented goals (trying to move toward or maintain a desirable outcome or state) were significantly more successful (58.9% vs. 47.1%) at sticking to their goals.

The study also investigates the effects of outside support. These participants received monthly follow-ups and emails with information and exercises for coping with hurdles when striving toward personal goals, and were also encouraged to set goals using the SMART technique and to set interim goals. The group that received some support was exclusively and significantly more successful compared to the groups who received a lot of support or no support at all. 

Additionally, you might feel more successful if you set goals that are measurable in numbers. While success for a person striving to quit smoking or lose weight could easily be measured in the number of cigarettes smoked or body mass index, the success for a person striving to „take better care of themselves“ could be highly subjective and possibly impossible to measure.

So as we enter 2026, let’s remember to work with our brain’s natural learning system: Frame your goals positively, break them into manageable steps, and celebrate small wins along the way.